Friedensflotte Mirno More bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen

»Schiff ahoi!« für den Frieden

Im September sticht die Friedensflotte Mirno More wieder in See. Beim weltgrößten Friedens-Segelprojekt stehen Zusammenhalt und Toleranz im Mittelpunkt.

Die künftigen Seefahrer und Seefahrerinnen haben dem Bundespräsidenten heute bei einem Besuch von ihren Erfahrungen und Erwartungen berichtet. "Ich selbst bin auch schon einmal vor der Küste Kroatiens gesegelt. Das war eher beschaulich. Deswegen bin ich jetzt umso mehr auf eure Segelgeschichten gespannt. Ihr müsst mir unbedingt eure besten Abenteuergeschichten auf hoher See erzählen", begrüßt Bundespräsident Alexander Van der Bellen die Kinder und Jugendlichen und genau das tun sie dann auch. Sie haben Fotos von Segeltörns der vergangenen Jahre mitgebracht, zeigen ihr Seemannsknoten-Können und erzählen Geschichten, in denen Freundschaft, Zusammenhalt und Toleranz eine große Rolle spielen.

Die Friedensflotte Mirno More ist das größte sozialpädagogische Segelprojekt für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche weltweit. Was 1994 in den Wirren des Jugoslawienkrieges mit drei Schiffen und 17 Kindern begann, hat sich über die Jahre zu einer wichtigen ehrenamtlichen Organisation in Österreich entwickelt. Mittlerweile nehmen jedes Jahr 650 Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit besonderen Bedürfnissen an der Flottenwoche im September teil. 400 Betreuerinnen und Betreuer, Skipperinnen und Skipper aus verschiedenen Nationen haben die Friedensflotte seit 2008 auf über 100 Schiffe anwachsen lassen. Die Friedensflotte setzt damit jedes Jahr ein Zeichen für Toleranz, Integration und ein friedliches Miteinander.

„Mirno more“ ist übrigens der Gruß der Seefahrer Dalmatiens und heißt so viel wie „friedliches Meer“.

Friedensflotte Mirno More 15. Juli 2019